Zwei Aufgaben, ein Termin-Plan
Der Wechsel ins Pflegeheim kommt oft schneller als gedacht. Der Heimplatz ist frei, und plötzlich müssen zwei Dinge gleichzeitig passieren: Das Zimmer soll wohnlich werden, und die Wohnung muss bis zum Ende der Kündigungsfrist leer sein.
Wir planen beides zusammen. Zuerst zieht mit, was ins Zimmer passt und vertraut ist: der Lieblingssessel, eine Kommode, Bilder, die Lampe vom Nachttisch. Dann lösen wir den Rest der Wohnung auf. Sie haben dafür einen Ansprechpartner und ein Angebot.
Schritt für Schritt vom Zuhause ins Heim
- Zimmer ausmessenFragen Sie im Heim nach Zimmergröße und erlaubten eigenen Möbeln. Viele Einrichtungen stellen Bett und Schrank, andere nicht.
- AuswählenBei der kostenlosen Besichtigung markieren wir mit Ihnen, was mitkommt, was in der Familie bleibt und was gehen kann.
- FestpreisBinnen 24 Stunden kommt das Angebot für Umzug ins Heim und Auflösung der Wohnung.
- Umzug ins ZimmerWir transportieren die ausgewählten Möbel, bauen sie auf und stellen sie so, dass Wege für Rollator oder Rollstuhl frei bleiben.
- Wohnung auflösenDanach räumen wir die Wohnung, entsorgen getrennt nach aha-Regeln und bereiten sie für den Vermieter vor.
Hinweis zur Pflegekasse
Die Pflegekasse kann laut § 40 Abs. 4 SGB XI Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen zahlen, bis zu 4.180 Euro je Maßnahme. Ein Umzug kann darunter fallen, wenn er die häusliche Pflege ermöglicht oder erleichtert. Ob das beim Wechsel in eine stationäre Einrichtung gilt, entscheidet die Pflegekasse im Einzelfall. Der Antrag muss vor Beginn gestellt werden.
Bitte fragen Sie direkt bei der Pflegekasse oder einer Pflegeberatung nach. Hintergründe stehen im Ratgeber Seniorenumzug und Pflegekasse. Unser Festpreisangebot können Sie für den Antrag verwenden.
Was ins Pflegeheim mitkommen sollte
- Vertraute Möbel in der richtigen Größe, etwa Sessel, Kommode oder kleiner Tisch
- Bilder, Fotos und Erinnerungsstücke für die Wände
- Lieblingsdecke, Kissen und gewohnte Bettwäsche, wenn erlaubt
- Radio, Lampe oder Fernseher nach Absprache mit dem Heim
- Kleidung für alle Jahreszeiten, mit Namen gekennzeichnet
Was nicht mitkommt, sichten wir mit Ihnen. Gut erhaltene Möbel lassen sich laut aha über hannoverteilt.de verschenken.
Wenn der Umzug nicht ins Heim, sondern in eine kleinere Wohnung geht
Nicht jeder Umzug im Alter führt ins Pflegeheim. Wer in eine barrierearme Wohnung oder ins betreute Wohnen zieht, findet alles Wichtige auf unserer Seite Seniorenumzug in Hannover. Für die reine Auflösung ohne Umzug lesen Sie bei der Wohnungsauflösung weiter. Alle Leistungen rund ums Entrümpeln stehen auf der Seite Entrümpelung Hannover. Ihre Anfrage stellen Sie über die Anfrage.
Häufige Fragen zu Umzug ins Pflegeheim
Wie kurzfristig können Sie helfen, wenn der Heimplatz frei wird?
Wir richten uns so gut es geht nach dem Einzugstermin. Sagen Sie uns das Datum gleich beim ersten Kontakt. Laut unseren Arbeitszeiten sind wir auch am Wochenende im Einsatz.
Bauen Sie die Möbel im Heimzimmer auch auf?
Ja, Transport und Aufbau der mitgenommenen Möbel gehören dazu. Bilder aufhängen oder Lampen anschließen klären wir vorab, weil manche Heime das selbst übernehmen.
Zahlt die Pflegekasse den Umzug ins Heim?
Das entscheidet die Pflegekasse im Einzelfall. § 40 Abs. 4 SGB XI sieht Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen vor. Fragen Sie vor dem Umzug bei Ihrer Pflegekasse nach.
Muss die pflegebedürftige Person dabei sein?
Nein. Oft ist es schonender, wenn Angehörige die Auswahl begleiten und die Räumung ohne die betroffene Person stattfindet.
Was passiert mit Möbeln, die keiner haben möchte?
Was noch gut ist, kann weitergegeben werden, zum Beispiel über das von aha empfohlene Portal hannoverteilt.de. Der Rest wird getrennt entsorgt.
Übernehmen Sie auch die Reinigung der alten Wohnung?
Ja, auf Wunsch reinigen wir die Wohnung nach der Räumung, damit sie direkt an den Vermieter gehen kann. Mehr dazu unter Endreinigung.