Weniger Platz, gleiche Erinnerungen
Wer nach vierzig Jahren aus dem Reihenhaus in Kirchrode in eine Zweizimmerwohnung mit Aufzug zieht, nimmt nicht einfach alles mit. Die eigentliche Arbeit beginnt Wochen vorher: Was passt in die neue Wohnung? Was möchten die Kinder haben? Was darf gehen?
Wir drängen dabei nicht. Bei der Besichtigung gehen wir Raum für Raum durch und machen einen Plan. Oft hilft ein einfacher Grundriss der neuen Wohnung, auf dem die Möbel eingezeichnet werden, die mitkommen. So sieht man früh, ob der große Wohnzimmerschrank wirklich Platz hat.
Was mitkommt und was geht
Kommt mit
- Lieblingsmöbel, die in den neuen Grundriss passen
- Fotos, Bilder, Bücher mit Bedeutung
- Alltagsgeschirr und Wäsche in sinnvoller Menge
- Hilfsmittel wie Rollator oder Duschhocker
Wird weitergegeben oder entsorgt
- Doppelte Haushaltsgeräte und Geschirr für zwölf Personen
- Möbel, die zu groß für die neuen Räume sind
- Gerümpel aus Keller, Dachboden und Garage
- Gut erhaltene Stücke über hannoverteilt.de, das Portal, auf das aha verweist
So begleiten wir den Umzug
- KennenlernenGern mit Angehörigen. Fotos per WhatsApp helfen uns, den ersten Termin vorzubereiten.
- Besichtigung und AngebotWir sehen beide Wohnungen an, wenn möglich. Den Festpreis bekommen Sie binnen 24 Stunden.
- EinpackenWir packen ein und beschriften die Kartons nach Zimmern, damit am neuen Ort alles schnell gefunden wird.
- Umzug und EinrichtenMöbel werden aufgebaut und so gestellt, dass Wege frei bleiben. Das Bett steht am Abend, die Küche ist benutzbar.
- Alte Wohnung auflösenWas übrig bleibt, räumen wir im Rahmen einer Wohnungsauflösung und übergeben die Wohnung auf Wunsch gereinigt.
Kann die Pflegekasse den Umzug bezuschussen?
Wenn ein Pflegegrad vorliegt, lohnt eine Nachfrage. Laut § 40 Abs. 4 SGB XI kann die Pflegekasse bis zu 4.180 Euro je Maßnahme für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen zahlen. Ein Umzug kann darunter fallen, wenn er die häusliche Pflege ermöglicht oder erleichtert, etwa in eine Wohnung ohne Treppen.
Das ist eine Einzelfallentscheidung der Pflegekasse, und der Antrag muss vor dem Umzug gestellt werden. Was Sie dafür brauchen, steht im Ratgeber Seniorenumzug und Pflegekasse. Unser schriftliches Festpreisangebot können Sie dem Antrag beilegen.
Wenn es ins Pflegeheim geht
Zieht Ihr Angehöriger nicht in eine eigene Wohnung, sondern in eine Pflegeeinrichtung, ist die Lage etwas anders. Dann passt meist nur ein Bruchteil der Möbel mit. Für diesen Fall haben wir eine eigene Seite: Wohnungsauflösung beim Umzug ins Pflegeheim.
Alle Umzugsleistungen finden Sie unter Umzug in Hannover. Ihr Angebot fordern Sie unverbindlich über die Anfrage an, auch gern telefonisch unter 0176 34179083.
Häufige Fragen zu Seniorenumzug
Wie viel Zeit sollte man für einen Seniorenumzug einplanen?
Für das Aussortieren lieber einige Wochen als einige Tage. Der Umzug selbst ist dann meist an einem Tag erledigt. Bei der Besichtigung besprechen wir einen Zeitplan, der zu Ihnen passt.
Können Angehörige von außerhalb alles mit Ihnen klären?
Ja. Viele Kinder wohnen nicht in Hannover. Abstimmung per Telefon, E-Mail oder WhatsApp ist kein Problem, und vor Ort sprechen wir mit Ihrem Vater oder Ihrer Mutter direkt.
Richten Sie die neue Wohnung auch ein?
Wir bauen Möbel auf, stellen sie an ihren Platz und packen auf Wunsch die Kartons aus. Welche Arbeiten darüber hinaus gewünscht sind, etwa Gardinen oder Bilder, klären wir bei der Besichtigung.
Zahlt die Pflegekasse den Seniorenumzug?
Möglicherweise anteilig. § 40 Abs. 4 SGB XI sieht bis zu 4.180 Euro je Maßnahme vor, wenn der Umzug die häusliche Pflege ermöglicht oder erleichtert. Das entscheidet die Pflegekasse im Einzelfall, beantragen Sie es vorher.
Was passiert mit Möbeln, die keiner haben möchte?
Wir räumen sie im Zuge der Auflösung aus. Gut Erhaltenes kann über hannoverteilt.de verschenkt werden, der Rest wird getrennt nach den Regeln von aha entsorgt.
Ziehen Sie auch in Wohnungen im Umland um?
Ja, zum Beispiel nach Laatzen, Hemmingen oder Langenhagen. Unser Einsatzgebiet umfasst Hannover und Umgebung.