So gehen Sie vor
- Früh beginnenDrei bis sechs Monate vor dem Umzug. Wer Zeit hat, entscheidet besser.
- Grundriss besorgenMessen Sie die neuen Räume aus und zeichnen Sie ein, welche Möbel passen.
- Mit dem Wichtigsten anfangenBett, Lieblingssessel, Esstisch: Was im Alltag gebraucht wird, steht zuerst fest.
- Raum für RaumNicht alles auf einmal. Pro Tag ein Schrank oder ein Zimmer reicht.
- Familie fragenWer möchte welche Stücke? Was die Kinder übernehmen, bleibt in der Familie.
- Der Rest gehtSpenden, verkaufen, entsorgen. Lassen Sie sich dabei helfen.
Fragen, die beim Entscheiden helfen
- Habe ich das im letzten Jahr benutzt?
- Passt es in die neue Wohnung und in den neuen Alltag?
- Gibt es das doppelt oder dreifach?
- Würde ich es heute noch einmal kaufen?
- Freut sich jemand anderes mehr darüber?
Erinnerungen bewahren, ohne alles zu behalten
Nicht jedes Erinnerungsstück braucht einen Schrank. Fotografieren Sie Dinge, die Sie nicht mitnehmen können, und lassen Sie daraus ein Album machen. Wählen Sie aus großen Sammlungen die schönsten Stücke aus. Alte Fotos und Dias lassen sich digitalisieren. Eine Erinnerungskiste pro Person ist ein gutes Maß.
Für Angehörige ist wichtig: Nicht über den Kopf der Eltern hinweg entscheiden. Was für Sie wertlos ist, kann für Ihre Mutter ein ganzes Leben bedeuten.
Fristen und Zuschüsse
Mieter können einen unbefristeten Mietvertrag in der Regel mit drei Monaten Frist kündigen (§ 573c BGB). Wer pflegebedürftig ist und in eine besser geeignete Wohnung zieht, kann bei der Pflegekasse einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragen, bis zu 4.180 Euro je Maßnahme (§ 40 Abs. 4 SGB XI), und zwar vor dem Umzug. Mehr im Ratgeber Seniorenumzug und Pflegekasse.
Wohin mit dem, was nicht mitkommt
Gut erhaltene Möbel nimmt in Hannover zum Beispiel das Sozialkaufhaus fairKauf an und holt größere Stücke nach Voranmeldung ab. Alles Weitere steht im Ratgeber Möbel spenden in Hannover. Was niemand mehr nutzen kann, geht in den Sperrmüll oder zum Wertstoffhof.
Die neue Wohnung bewusst einrichten
Eine kleinere Wohnung kann sich größer anfühlen, wenn die Wege frei sind. Weniger Möbel bedeuten auch weniger Stolperfallen, was im Alter wichtig ist. Denken Sie an gute Beleuchtung, einen Stuhl mit Armlehnen, ein Bett in der richtigen Höhe und Platz neben dem Bett. Teppiche ohne rutschfeste Unterlage sollten nicht mit umziehen.
Wenn Sie Unterstützung möchten
Wir helfen beim Umzug in die kleinere Wohnung, bauen auf und räumen die alte Wohnung leer. Wir haben Geduld und erklären jeden Schritt. Die Besichtigung ist kostenlos, der Festpreis kommt innerhalb von 24 Stunden. Mehr unter Seniorenumzug und Für Seniorinnen und Senioren.
Häufige Fragen
Wann sollte man mit dem Verkleinern anfangen?
Am besten drei bis sechs Monate vor dem Umzug, damit keine Hektik entsteht.
Wie viele Möbel passen in eine kleinere Wohnung?
Messen Sie aus und zeichnen Sie einen Plan. Das ist zuverlässiger als jede Faustregel.
Was mache ich mit Sammlungen?
Die schönsten Stücke behalten, den Rest der Familie anbieten, verkaufen oder spenden.
Zahlt die Pflegekasse den Umzug?
Unter Umständen als wohnumfeldverbessernde Maßnahme, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Der Antrag gehört vor den Umzug.
Kann ich die Umzugshilfe von der Steuer absetzen?
Die Arbeitskosten können als haushaltsnahe Dienstleistung zählen. Fragen Sie Ihre Steuerberatung.