1. Fristen und Zuständigkeiten
- Wer entscheidet? Eigentümer, Erben, Bevollmächtigte oder Betreuer
- Mietvertrag: Kündigungsfrist prüfen, bei Todesfall die Monatsfrist für die außerordentliche Kündigung beachten
- Bei Erbschaft: Ausschlagungsfrist von sechs Wochen im Blick behalten
- Übergabe- oder Verkaufstermin festlegen
Details: Mietvertrag nach Todesfall und Erbe ausschlagen.
2. Sichern
- Dokumente, Verträge, Kontounterlagen, Versicherungen
- Schmuck, Bargeld, Sammlungen
- Fotos, Briefe, Erinnerungsstücke
- Alle Schlüssel
Ausführlich im Ratgeber Nachlass sichten.
3. Verträge und Post
- Strom, Gas, Wasser: Zählerstände notieren, abmelden oder ummelden
- Telefon, Internet, Rundfunkbeitrag, Zeitungen, Mitgliedschaften kündigen
- Nachsendeauftrag einrichten
- Versicherungen informieren, vor allem Hausrat und Haftpflicht
4. Entscheiden und weitergeben
- Familie entscheidet, wer welche Stücke übernimmt
- Gute Möbel spenden, zum Beispiel an fairKauf mit Abholung, siehe Möbel spenden
- Wertvolles prüfen lassen oder verkaufen
- Kleidung und Bücher an Kleiderkammern oder Bücherschränke
5. Räumen und entsorgen
- Menge abschätzen: Reicht die kostenlose aha-Abholung bis 5 m³, oder braucht es eine Firma? Der Sperrmüll-Rechner hilft.
- Elektrogeräte, Sonderabfall und Bauschutt getrennt halten
- Bei einer Firma: Besichtigung, schriftliches Angebot, Termin
- Parkplatz oder Halteverbot für den Räumungstag klären
6. Übergabe
- Wohnung besenrein oder nach Vertrag gereinigt
- Dübellöcher und kleine Schäden nach Vertrag
- Zählerstände, Schlüssel, Übergabeprotokoll
- Kautionsabrechnung abwarten
Siehe Wohnungsübergabe: Checkliste.
Wie viel Zeit Sie einplanen sollten
Von der Entscheidung bis zur Übergabe vergehen oft einige Wochen. Die meiste Zeit kostet nicht die Räumung, sondern das, was davor liegt: Fristen klären, Familie abstimmen, Unterlagen sichten, Spenden organisieren. Wer früh anfängt, kann in Ruhe entscheiden und spart Kosten, weil weniger übrig bleibt.
Wenn die Zeit knapp ist, etwa weil die Kündigungsfrist bald endet, lohnt es sich, die Räumung früh zu beauftragen und parallel zu sichten. Wir legen gefundene Unterlagen beiseite, sodass nichts verloren geht.
Wenn mehrere Personen entscheiden
Bei Erbengemeinschaften und Geschwistern hilft eine einfache Regel: Jeder bekommt eine Farbe für Klebepunkte und markiert, was er haben möchte. Wo zwei Farben auf einem Stück kleben, wird gesprochen. Alles ohne Punkt darf gehen. Ein Foto der markierten Räume vermeidet spätere Missverständnisse.
Typische Fehler
- Mit dem Räumen anfangen, bevor Unterlagen gesichert sind
- Strom abmelden, bevor geräumt und gereinigt ist
- Den Keller vergessen
- Spenden zu spät anfragen
- Kein Übergabeprotokoll machen
Die Checkliste als Gesprächsgrundlage
Viele Familien nutzen eine Liste wie diese, um Aufgaben zu verteilen: Eine Person kümmert sich um Verträge und Post, eine andere um Spenden, eine dritte um den Kontakt zum Vermieter und zur Räumungsfirma. Wer was übernimmt, schreiben Sie am besten direkt neben den Punkt. So weiß jeder, was zu tun ist, und nichts bleibt liegen.
Wenn Sie Unterstützung möchten
Wir übernehmen die Schritte 5 und 6 komplett und unterstützen beim Sichten. Die Besichtigung ist kostenlos, das Festpreisangebot kommt innerhalb von 24 Stunden. Mehr unter Haushaltsauflösung in Hannover.
Häufige Fragen
Womit fange ich bei einer Haushaltsauflösung an?
Mit den Fristen und dem Sichern von Unterlagen und Wertsachen. Erst danach wird geräumt.
Wie lange dauert eine Haushaltsauflösung?
Die Planung braucht oft einige Wochen, die Räumung selbst je nach Umfang einen bis mehrere Tage.
Muss ich alles selbst sortieren?
Nein. Wichtiges sollten Sie sichern, beim Rest helfen wir und legen Funde beiseite.
Was passiert mit Elektrogeräten?
Sie sind Elektroschrott und gehören nicht in den Sperrmüll. Mehr im Ratgeber Elektroschrott in Hannover.
Gibt es die Checkliste zum Ausdrucken?
Drucken Sie diese Seite einfach aus. Die Druckansicht blendet Menü und Kontaktleiste aus.
Wer räumt bei einer Erbengemeinschaft?
Die Erben gemeinsam oder eine von allen beauftragte Person. Das Angebot können Sie an alle weiterleiten.